Mai 2016. Die Öffnungszeiten unserer Vereinsräume wurden auf Mittwoch 17:00 - 19:00 Uhr abgeändert. In diesem Zeitraum - sowie gerne auch nach Vereinbarung - sind Vorstandsmitglieder anwesend und freuen sich auf Besuch. Weitere Kontakt-Informationen bei Über uns.

 

B3 Buchrücken des gebundenen Bandes mit den Verhandlungen des naturforschenden Vereines in Brünn von 1864 und 1865März 2016. Vor 150 Jahren publizierte J. G. Mendel seine bahnbrechende Arbeit zur Genetik: “Versuche über Pflanzen-Hybriden”. Diese Arbeit aus dem Berichtsjahr 1865 erschien in den “Verhandlungen des naturforschenden Vereines in Brünn” (Nr.4, 1866). Da die Wetterauische Gesellschaft im 19. Jahrhundert einen umfangreichen Schriftentausch mit diversen Einrichtungen unterhalten hat, gelangte diese Arbeit damals auch nach Hanau. Glücklicherweise hat der Großteil unseres Schriftentausches verschiedenste Wirren (etwa die Zerstörung im 2. Weltkrieg) überdauert und befindet sich nun im Magazin der Wetterauischen Gesellschaft im Kulturforum Hanau. Hier gibt es einige Bilder aus unserem Magazin zur Dokumentation dieses Schriftentausches.

Gerne weisen wir auf die Veranstaltungen rund um das 150jährige Jubiläum der Mendel’schen Publikation hin. Organisiert werden diese vom Mendelianum, Teil des Mährischen Landesmuseums in Brno: www.mendelianum.cz/en

Der vollständige Artikel von Mendel ist verfügbar unter www.deutschestextarchiv.de

 

 

Februar 2016. Die Wetterauische Gesellschaft veranstaltet die 3. Hanauer Naturkundetage zum Schwerpunktthema Auen - Entstehung, Klimawandel und Naturschutz. Details zu dem Vortragstag am 9. April 2016 und zu den vier thematischen Exkursionen können im Flyer ersehen werden. Siehe auch unter Veranstaltungen.

Flyer Auen Bild1Flyer Auen Bild2Flyer Auen Bild3

 

Februar 2016. Nach dem technischen Umbau der Homepage sind auch wieder neue Bildergalerien eingestellt. Insbesondere sei auf die Eindrücke zur großen Exkursion in die Südeifel verwiesen, sowie auf die Impressionen aus dem ehemaligen Museum der Gesellschaft.

Zu den Galerien geht es hier.

 

broscheFebruar 2016. Seit einigen Wochen (und noch bis zum 12. Juni 2016) läuft im Deutschen Goldschmiedehaus Hanau eine interessante Ausstellung über "Modeschmuck der Gründerzeit". Diese Ausstellung ist gut aufbereitet und aus mehreren Gründen zu empfehlen: Der Schwerpunkt ist sicherlich kulturgeschichtlich - die Art der Schmuckgestaltung im 19. Jahrhundert, insbesondere im Raum Idar-Oberstein. Aber auch naturkundliche Aspekte kommen nicht zu kurz - letztlich stammen viele der verwendeten Materialen wie zum Beispiel Achat oder Jaspis aus permzeitlichen Vulkaniten. Gerne empfehlen wir unseren Mitgliedern und Freunden diese Ausstellung der Gesellschaft für Goldschmiedekunst, die zu den üblichen Öffnungszeiten im Goldschmiedehaus zu sehen ist (Di-So 11-17h); nähere Informationen unter www.goldschmiedehaus.com.
 
Auch in der Ausstellung "Rot und Weiß - die Farben des Perms", die wir Anfang 2015 im Goldschmiedehaus präsentieren durften, waren in mehreren Vitrinen Mineralisationen in permischen Vulkaniten zu sehen. Insofern stellt die aktuelle Ausstellung eine spannende Ergänzung zur Verwendung permischer Rohstoffe dar. Bei der Gelegenheit möchten wir auch auf den virtuellen Rundgang durch die Permausstellung verweisen, in dem die einzelnen in den Vitrinen ausgestellten Objekte gezeigt sind. Eine ideale Ergänzung dazu ist der Kurzführer zur Ausstellung; dieser ist noch in unserer Geschäftsstelle erhältlich.
 

Hanau, 30.12.2015. Das Jahresprogramm 2016 der Wetterauischen Gesellschaft liegt vor. Wie gewohnt finden in den Wintermonaten Vorträge statt, sowie im Sommerhalbjahr einige Exkursionen.

Besonders hinweisen möchten wir auf die 3. Hanauer Naturkundetage zum Thema "Auenentwicklung, Klimawandel, Hochwasser und Auenschutz" - mit einem Vortragstag am 09.04.2016 und mehreren begleitenden Exkursionen in die Umgebung Hanaus.

Einzelheiten und Beschreibungen zu den Veranstaltungen finden Sie hier. Eine Kurzfassung mit den Terminen liegt als pdf-Datei vor.

 

Foerderndes Mitglied KeilHanau 18.12.2015. Die Wetterauische Gesellschaft für die gesamte Naturkunde hat den Hobby-Geologen und Betreiber des Büdinger Sandrosen-Museums Lothar Keil als Förderndes Mitglied aufgenommen. Mit den Worten „Lothar, Du hast Dir die Ernennung zum Fördernden Mitglied der Wetterauischen Gesellschaft redlich verdient“, überreichte deren Vorsitzender Dr. Günter Seidenschwann die Urkunde gestern Abend im Kulturforum Hanau. Keil habe sich besondere Verdienste um den Verein erworben. Nicht nur für die Stadt Büdingen sei Lothar Keil aufgrund seines großen ehrenamtlichen Engagements ein seltener Glücksfall, sondern auch für die Wetterauische Gesellschaft.

So habe Keil die beiden Ausstellungen der Gesellschaft im Goldschmiedehaus Hanau mit von ihm in der Wetterau ausgegrabenen geologischen Exponaten mitgestaltet und wesentlich bereichert. Seidenschwann erinnerte an die zahlreichen Blickfänger in der Ausstellung „Tertiär, das bunte, bewegte Zeitalter“ vor drei Jahren. Damals hatte Keil metergroße, von der Natur und dem Lauf der Zeit geformte verkieselte Sande, die üppigen nackten Schönheiten gleichen, sowie zahlreiche an versteinerte Blumen erinnernde Sandrosen zur Verfügung gestellt. Leuchtend bunte Sande bereicherten ebenfalls diese Ausstellung. Und in der Anfang Mai zu Ende gegangenen, drei Monate dauernden Ausstellung „Rot und Weiß – die Farben des Perms“ hätten dank der Leihgaben des Büdingers farbenprächtige, versteinerte Baumstammteile und geschliffene Hölzer aus dem Erdaltertum bewundert werden können.

Zudem habe Keil der Gesellschaft mehrere geologische Exponate aus seiner Sammlung übergeben. Zur Freude des völlig überraschten Geehrten sind mit dieser Auszeichnung keine Verpflichtungen verbunden, denn Fördernde Mitglieder sind bei dem Verein von Beitragszahlungen befreit.

 

 

Professor Kowalczyk: Förderndes Mitglied

Hanau 06.10.2015. Die Wetterauische Gesellschaft für die gesamte Naturkunde hat Professor Dr. Gotthardt Kowalczyk als Förderndes Mitglied aufgenommen. Der seit März 2007 im Ruhestand befindliche Professor für Allgemeine und Regionale Geologie, Universität Frankfurt, habe sich außerordentliche Verdienste um die Gesellschaft erworben, wie der Vorsitzende Dr. Günter Seidenschwann gestern Abend bei der Überreichung der Urkunde im Kulturforum Hanau sagte.

Mit der Verleihung der fördernden Mitgliedschaft würde anerkannt, dass der damit Geehrte aus dem Bestand der Universität mehrere Sammlungsschränke sowie permzeitliche Gesteine und Fossilien ohne Berechnung überlassen habe. Kowalczyk, einer der besten Kenner vor allem der Rotliegendzeit (Erdaltertum), hat über Jahrzehnte hinweg systematisch eine umfangreiche Sammlung erdgeschichtlicher Zeugnisse aus unserer weiteren Umgebung aufgebaut. Dieses wichtige Dokumentationsmaterial wäre wegen des Umzugs des Geologischen Instituts an den Riedberg und der damit verbundenen Verkleinerung der Universitäts-Räumlichkeiten entsorgt worden. Zudem habe Kowalczyk eine Reihe geologischer Exponate aus seiner Privatsammlung in die Anfang Mai im Goldschmiedehaus Hanau zu Ende gegangene, drei Monate dauernde Ausstellung der Wetterauischen Gesellschaft „Rot und Weiß – die Farben des Perms“ eingebracht und so zur Vielfalt der dort gezeigten Stücke erheblich beigetragen. Zur Freude des zu seiner Überraschung Geehrten sind mit dieser Auszeichnung keine Verpflichtungen verbunden, denn Fördernde Mitglieder sind bei dem Verein von Beitragszahlungen befreit.

 

Umzug ins Kulturforum Die Wetterauische Gesellschaft ist umgezogen!

September 2015. Nachdem unsere Bibliothek sehr lange Zeit am Schlossplatz untergebracht war, wurden unsere Räumlichkeiten nun zum Freiheitsplatz ins neue Forum Hanau verlagert. Dort haben wir in der 2. Etage (Kulturforum) zwei Räume sowie ein Magazin für die Bibliothek bezogen. Unsere neue Anschrift lautet:

Wetterauische Gesellschaft, Am Freiheitsplatz 18a, 63450 Hanau.

 

Die bisherige Öffnungszeit wurden auf Mittwoch 15:00 - 19:00 Uhr ausgedehnt. In diesem Zeitraum - sowie nach Vereinbarung - sind Vorstandsmitglieder anwesend und freuen sich auf Besuch. Unsere Vorträge im Winterhalbjahr finden ebenfalls im Kulturforum statt.

 

Eine Auflistung von Literatur und Fossilienbildern zum Vortrag "Haie, Saurier und Co. - ein Süßwassersee bei Dreieich vor 290 Millionen Jahren" von Wolfgang Ott am 30.03.2015 ist nun verfügbar.

Die Zusammenstellung kann hier eingesehen werden.

 

Ausstellung vom 1. Februar – 7. Mai 2015 im Goldschmiedehaus Hanau

Öffnungszeiten: Dienstag-Sonntag 11:00-17:00 Uhr. Eintritt: 3,00 € (ermäßigt 2,00 €)

Die Ausstellung wirft Schlaglichter in eine ferne Vergangenheit vor über 250 Millionen Jahren. Längst vergangene Wüsten, Meere und Hochgebirge, aber auch Tiere und frühe Landpflanzen haben ihre Spuren hinterlassen. Das Ende des Erdaltertums, das Perm, ist von Gesteinen geprägt, die sich typischerweise in ihren Farben unterscheiden: rot das Rotliegend, weiß der Zechstein. Manche der Gesteine sind für uns als Rohstoff interessant – andere besonders ästhetisch!

Flyer zur Ausstellung mit weiteren Informationen


Zu der Ausstellung ist ein Kurzführer erschienen; die zugehörige Presseinformation ist hier verfügbar.

 FischRegentropfenSalzTatze

 Als inhaltliche Begleitung der Ausstellung finden (ebenfalls im Goldschmiedehaus) drei Vorträge statt:

Im Rahmen des Begleitprogramms werden folgende Exkursionen angeboten:

 Das Thema "Perm" wird auch nach der Ausstellung nicht vernachlässigt:

 

Quelle JudenbornAugust 2014. Die Quellen entlang des Berger Rückens von Seckbach bis Bergen-Enkheim waren Ziel einer Exkursion am 16.08.2014. Biologe Thomas Andres zeigte verschiedene Quellen und erläuterte ihre Entstehung und ökologische Aspekte. Neben eher naturnah gestalteten Quellen wie dem „Alteborn“ in Seckbach oder dem renaturierten Quellbereich Enkheimer Mühlbach, wurden auch fast nicht mehr wahrnehmbare Quellen aufgesucht, die überbaut wurden.

Grund für die vielen Quellen ist eine wasserstauende Schicht im Berger Rücken, so dass das Grundwasser seitlich austritt und abfließt. Historisch wurden die Quellen zum Betrieb von Mühlen und zur Wassergewinnung genutzt. Heute stellen Wasseraustritte für die dichter gewordene Besiedlung eher ein Problem dar. Dementsprechend wird versucht sie mittels baulicher Maßnahmen abzuleiten. Wo es sich anbietet, werden Quellen und ihre Abflüsse auch in die Gestaltung von Gärten einbezogen und sind nicht mehr zugänglich.

Die einzige Quelle auf der Wanderung, an der tatsächlich eine quelltypische Vegetation zu finden war, ist der Quellbereich im Naturschutzgebiet Enkheimer Mühlbach; dieser vermittelt mit seinem beeindruckenden Bestand von Riesenschachtelhalm einen urtümlichen Landschaftseindruck. Viele der Quellen des Berger Rückens sind durch den Quellenwanderweg des Frankfurter Grüngürtels erschlossen, dem auch die Exkursion weitgehend folgte. Auf halber Strecke besuchte die Gruppe das MainÄppelHaus Lohrberg, stärkte sich in dessen Bistro und informierte sich im Rahmen einer Führung rund um das Thema Streuobst.

 

JBer2014Im Mai 2014 fanden die 2. Hanauer Naturkundetage statt. Veranstaltungsort und Thema war diesmal der Spessart. Die Veranstaltung gliederte sich in einen Vortragstag und einen Exkursionstag.

Am ersten Tag gab es in Bieber acht Vorträge zu unterschiedlichen Themen der Naturkunde. Am zweiten Tag fand von Bieber ausgehend eine Exkursion statt, in der ebenfalls verschiedene naturkundliche Aspekte zum Tragen kamen.

Einen ausführlichen Bericht zu den Naturkundetagen finden Sie hier.

Anlässlich dieser Naturkundetage erschien auch der neue Band unserer Jahresberichte als "Themenband Spessart". Dieser Band ist reich bebildert und umfasst auf 300 Seiten 21 Artikel ausgewiesener Kenner des Spessarts. Der Band ist erhältlich in der Geschäftsstelle sowie bei unseren Veranstaltungen. Er kostet 22,- EUR, für Mitglieder 12,- EUR. 

Außerdem sei auf die früheren Ausgaben der Jahresberichte verwiesen, die ebenfalls noch zu haben sind.