In den letzten Wochen wurden von Hanauer Oberstufengymnasien wieder die Abiturienten des Jahrgangs 2010 verabschiedet.
Die Wetterauische Gesellschaft hat auch dieses Mal wieder auf der Verabschiedungsfeier die besten Abiturientinnen und Abiturienten mit einer Urkunde ausgezeichnet. Aus der Arbeit der Gesellschaft wurden den Preisträgern neben dem Diplom auch Veröffentlichungen aus der Reihe der Jahresberichte, ein gerade erschienener Band mit Lebensläufen aus der Zeit der Gründungsmitglieder sowie eine freie Mitgliedschaft für die Dauer eines Jahres überreicht.
Die Anerkennungen gelten den besonderen Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern: Mathematik, Physik, Chemie und Biologie. Die Preise erhielten jeweils die jahrgangsbesten Absolventinnen und Absolventen der Karl Rehbein Schule und der Otto Hahn Schule. An dieser Stelle möchten wir den Preisträgern noch einmal unsere herzlichen Glückwünsche für die Zukunft aussprechen.
Die ausgezeichneten Schüler/innen sind:
Alexandra Dalamangas (Chemie)
Wael Elkamhawy (Physik)
Michael Hauck (Mathematik)
Diana Jahn (Physik)
Lisa Rundensteiner (Mathematik)
Fabian Schuster (Mathematik)
Marissa Thonius (Biologie)

Ein Vorstandsbeschluß aus der Gründungszeit der Wetterauischen Gesellschaft sah vor,
daß die Mitglieder eine Lebensbeschreibung abzugeben haben. 28 dieser handgeschriebenen Dokumente, die der
Zerstörung Hanaus und des ehemaligen Museums der Gesellschaft gegen Ende des Zweiten Weltkrieges entgingen,
liegen uns heute noch vor. Sie geben Aufschlüsse über die Lebensbedingungen in der turbulenten Zeit nach
der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, in der Hanau kurzzeitig unter französischer
Herrschaft stand und zu dem von Napoleon gegründeten Großherzogtum Frankfurt unter der Regentschaft des
letzten Deutschen Erzkanzlers, Erzbischof Carl Theodor von Dalberg gehörte, der auch Mitglied unserer
Gesellschaft war. Wolfgang Finn und Dr. Wolfgang Heinemann haben diese Dokumente überarbeitet und
in Reinschrift in einer hundertseitigen Broschüre herausgegeben. Das empfehlenswerte Werk hat die
ISBN 978-3-98 13671-0-2 und ist zum Selbstkostenpreis von 11,10 € in den Hanauer Buchhandlungen
und in unserer Geschäftsstelle erhältlich.
Wir treffen uns um 8:00 Uhr an der Bibliothek der Gesellschaft und fahren in Fahrgemeinschaften zum Dorfgemeinschaftshaus am Büdinger Weg in Wächtersbach- Waldensberg, wo uns
Herr Gerhard Jahn trifft, der diese Wanderung führt. Waldensberg ist ein 1699 von Waldensern gegründeter Ort. Bei Rinderbügen können wir in einem Basaltbruch etwas über die Entstehung des Vogelsberges durch Vulkanismus im Miozän erfahren. Im Büdinger Wald berichtet Herr Jahn über die Geschichte des Braunkohleabbaus in dieser Gegend. Am "Waschbach", der ehemaligen Grenze zwischen Hessen-Darmstadt und Preußen findet man mächtige Tertiärquarzite und die historischen Grenzsteine und trifft auf die "Reffenstraße", das ist die ehemalige Fernstraße Fankfurt – Fulda.
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Brasilien
Neben den Highlights wie Iguazu, Rio und Salvador liegt der Schwerpunkt dieses Vortrages von
Herrn Jürgen Eibich auf dem Nordosten des Landes, von Fortaleza bis Belem und dann Amazonien! Das Parnaiba-Delta, die wunderschöne Küste von Jeri bis Sao Luiz mit dem Nationalpark Lencois Maranhenses und den Ausflügen ins Landesinnere beeindrucken ebenso wie Belem das Tor zum Amazonas und der Besuch einer Fazenda auf der Insel Marajo im Amazonas-Delta. Dann natürlich der Fluss aller Flüsse: der Amazonas. Von Manaus, der Hauptstadt Amazoniens, geht es mit einem eigens gecharterten Amazonas-Boot 9 Tage den Rio Negro hinauf. Bis in die entlegenste Ecke - oft war der Regenwald kaum durchdringbar - führte die Fahrt mal mit dem Kanu, mal mit dem kleinen Motorboot zu dem größten Schatz Brasiliens: der Natur, dem Regenwald.
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