Öffnungszeiten



Mittwoch 15:00 - 17:00

Impressum

Wetterauische Gesellschaft für die gesamte Naturkunde zu Hanau, gegr. 1808, e.V.

Schloßplatz 2
63450 Hanau
Tel 06181-5089650
VR398
Email

Ansprechpartner:
Dr. Wolfgang Heinemann
Tel: 06181/31576
Fax: 06181/31576


Über uns

  • Vorstand
    • Heide Kaiser
    • Edda Rose
    • Dr. Kurt Grendel
    • Dr. Wolfgang Heinemann, Vorsitzender
    • Dr Günter Seidenschwann, Stellvertretender Vorsitzender

  • Beirat
    • Hilde Weihs
    • Werner Engelhardt
    • Dr. Engelbert Springer
Die Wetterauische Gesellschaft für die gesamte Naturkunde zu Hanau

Im Juli 1808 riefen 10 bekannte Wissenschaftler zur Gründung einer naturkundlichen Gesellschaft auf Die treibenden Kräfte waren Hanauer Bürger, der Mineraloge Carl Caesar Leonhard, der Botaniker Dr. Gottfried Gärtner und der Arzt Dr. Johann Heinrich Kopp. Die Gründungsversammlung fand am 10. August 1808 in Hanau statt.

Heute wird immer wieder gefragt: Hanau und die Wetterau? Wieso diese Namenskombination? Vor 200 Jahren verstand man unter der Wetterau das Gebiet zwischen Vogelsberg, Odenwald, Taunus und Spessart. Die Stadt Hanau liegt fast in der Mitte dieser Region, die damalige Namensgebung kann also leicht nachvollzogen werden. Um ihre Tradition zu bewahren, behält die Wetterauische Gesellschaft ihren Namen bei, auch wenn sich sowohl die politische als auch die geographische Bedeutung der Bezeichnung Wetterau gewandelt hat.

Die Gesellschaft wurde binnen kurzer Zeit auch außerhalb von Hanau sehr bekannt. Die Arbeiten ihrer Mitglieder, zu denen auch Johann Wolfgang von Goethe, Alexander von Humboldt, Justus von Liebig und Friedrich Wöhler gehörten, fanden vielfältige Anerkennung.

Goethe empfahl in einem am 23. November 1814 an den Frankfurter Gelehrten C. H. Schlosser gerichteten Brief die Wetterauische Gesellschaft als Vorbild für eine wissenschaftliche Vereinigung in Frankfurt. Wenige Jahre später wurde dieser Vorschlag aufgegriffen und es erfolgte die Gründung der Senckenbergischen Gesellschaft.

Sammlungen und Schenkungen der Mitglieder bildeten schon in den Anfangsjahren der Wetterauischen Gesellschaft einen umfangreichen Bestand ausstellungswürdiger Exponate. Es entstand ein Museum, das bis zur Zerstörung durch den Bombenangriff vom 06. Januar 1945 in den oberen Räumen des ehemaligen Kanzleigebäudes am Schloßplatz untergebracht war. Mit nur geringen Schäden überstand jedoch die umfangreiche Bibliothek der Wetterauischen Gesellschaft die Kriegsereignisse. Sie befindet sich noch heute in dem angestammten Raum im Erdgeschoß des Kanzleigebäudes und birgt viele bibliophile Schätze.

Der Jahresbeitrag für Einzelmitglieder: 20 Euro, für Familien: 25 Euro.

Partnervereine

Arbeitsgruppe Palaeo-Geo e.V., Kelkheim

NNVM.org

Astronomische Gesellschaft Urania

Frankfurter Geographische Gesellschaft

Georgius Agricola Montanisten Mainz e.V.

Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft

Nassauischer Verein für Naturkunde