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Annalen der Wetterauischen Gesellschaft

In den ersten zehn Jahren nach ihrer Gründung hat die Wetterauische Gesellschaft die "Annalen" herausgegeben. Es erschienen 4 Bände mit jeweils 2 Heften; diese 2 Hefte liegen jeweils gemeinsam gebunden vor.

 

Vierter Band (1819)

Heft 1 (1818) geht von Seite 1 - 184, Heft 2 (1819) von Seite 185 - 364. Dieser Band enthält insgesamt 25 Aufsätze, sowie Informationen der Gesellschaft, außerdem mehrere Kupfertafeln. (Der 4. Band trägt parallel auch den Titel "Neue Annalen... 1.Band" mit 1. und 2. Abteilung.)

 

→ Dieser 4.Band liegt digitalisert vor unter www.deutsche-digitale-bibliothek.de – getrennt nach den beiden Heften: 1.Heft, sowie 2.Heft.

 

Widmung

Seiner Königlichen Hoheit
Wilhem dem Ersten,
Kurfürsten und souveränem Landgrafen in Hessen,
Großherzoge von Fulda, Fürsten zu Hersfeld, Hanau,
Fritzlar und Isenburg, Grafen zu Katzenelnbogen, Dietz,
Ziegenhain, Nidda und Schaumburg, etc.

alleruntertänigst
zugeeignet

 

Einleitung

Nach langer Pause eröffnet die Gesellschaft die Fortsetzung ihrer Denkschriften. Die Folgen des großen Befreiungskrieges störten auch ihre Wirksamkeit. Viele tätige Mitglieder – unter welchen nur der unvergessliche Leisler genannt wird – entriss ihr das verheerende Lazarethfieber. Die Quelle der ständigen Einkünfte des Vereins versiegte und die Teilnahme der übrigen Mitglieder wurde durch neu gebildete Verhältnisse abgezogen. Nur das Errungene zu erhalten vermochten die Vorsteher, auf fernere Erweiterungen mussten sie verzichten. Jetzt aber setzte ein allergnädigstes Reskript Seiner Königlichen Hoheit des Kurfürsten von Hessen das Direktorium in den Stand alle Ausgaben zu bestreiten. Zufolge dieses gibt der erhabene Beschützer der Gesellschaft eine jährliche Rente für immer und sichert dadurch mit weiser Freigiebigkeit ihre Zukunft.

Möge der vorliegende Band die nämliche günstige Aufnahme bei den Naturforschern finden, welche den früheren zu Teil wurde.

Hanau im März 1819

 

Inhaltsverzeichnis

1.Heft

2.Heft