Seltene paläontologische Kostbarkeiten konnten die 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Führung durch das im Ortskern von Nierstein befindliche Paläontologische Museum in Augenschein nehmen. Die von Freizeitforschern zusammengetragenen Stücke boten einen ästhetisch sehr ansprechenden Überblick über mehr als 500 Millionen Jahre Erdgeschichte. In fünf Räumen und im Treppenhaus wurde dem Publikum ein vielfältiger Einblick in die Umwelt von Tieren und Pflanzen aus verschiedenen erdgeschichtlichen Epochen und Regionen geboten. Der in zahlreichen Vitrinen und an Wänden präsentierte umfangreiche Fundus öffnete in sehr anschaulicher Weise den Blick auf eine Fülle paläontologischer Details wie z. B. dem Skelett einer Seekuh, dem präparierten Relikt eines Deinotheriums aus dem tertiärzeitlichen Mainzer Becken über Fossilien wie Ammoniten, Korallen und Pflanzenabdrücken bis zu Miniaturfossilien. Bei der fachkundigen Führung durch den Leiter des Museums Harald Stapf blieb keine Frage unbeantwortet. Das lebhafte Interesse der Besucher führte schließlich dazu, dass die geplante Besuchszeit deutlich überschritten wurde.

Beim anschließenden Besuch der nahegelegenen Straußwirtschaft bot sich den Teilnehmerinnen und Teilnehmer neben regionalen Speisen zu humanen Preisen die Gelegenheit, ihre beim Museumsbesuch gewonnen Eindrücke und Erfahrungen auszutauschen. Das Fazit fiel eindeutig aus: Es herrschte Begeisterung über ein museales Kleinod, das für einen Besuch unbedingt weiterempfohlen wird!

Text und Bilder von Dr. Günter Seidenschwann

  • 1_Harald_Stapf_im_schwarzen_T-Shirt_erlautert_die_Exponate_des_Museums
  • 2_Einer_der_vielen_Museumsbereiche