In der am 12. Dezember 2025 eröffneten Ausstellung war ein breites Spektrum einheimischer und exotischer Schmetterlinge zu sehen. Sie konnte zunächst bis zum 13. Januar 2026 besichtigt werden. In der am 16. Februar 2026 wiedereröffneten und bis zum 31. März 2026 dauernden Ausstellung wurden weitere Inhalte ergänzt und die Anordnung zum Teil geändert. Besondere Einblicke in den historischen Bewusstseinswandel gab eine Collage zahlreicher Schmetterlinge, die zwischen 1910 und 1920 gefertigt wurde (Bild 5): Diese verdeutlicht den Arten- und Individuenreichtum vor etwa 100 Jahren in der Umgebung von Hanau. Eine solche Zusammenstellung, bei der viele Falter ihr Leben lassen mussten, würde heutzutage aus ethischen und ökologischen Gründen sowie aufgrund naturschutzrechtlicher Regeln nicht mehr vorgenommen werden.
Erläuternde Texte in deutscher und englischer Sprache erschlossen die Inhalte der Ausstellung: Darin war Näheres zu den Themen Verwandlung der Raupe zum Schmetterling, Nahrung der Falter, Tarnen, Warnen und Täuschen sowie über Rekorde von Schmetterlingen zu erfahren. Zudem waren in einer ständig laufenden Slideshow Bilder lebender Schmetterlinge zu sehen. Die in drei Vitrinen gezeigte Präsentation haben die Vereinsmitglieder David Schuch und Dr. Hilke Steinecke zusammengestellt. Die Exponate stammen aus der umfangreichen Sammlung der Gesellschaft.
"Die Besucher:Innen konnten auch einen Eindruck gewinnen, welche Vielfalt früher in unserer Umgebung und global auf der Erde bestanden hat, bevor die Menschen massiv in die Umwelt eingegriffen haben", so der Vereinsvorsitzende Dr. Günter Seidenschwann.
Namen der Fotografen DS = David Schuch, GS = Dr. Günter Seidenschwann, HS = Dr. Hilke Steinecke. Text- und Bildredaktion: Wolfgang Ott