djpanghgjmjiagpjHanau, 10.07.2020. In der YouTube-Playlist "Blicke in die Natur" liegt ein neues Video vor:

"Augen-Blicke im Sommer 1" mit jungen Mäusebussarden auf dem Horstbaum, Insekten, darunter einem blau schimmernden Schillerfalter und einer Eiablage einer Großen Königslibelle, einem Fische fütternden Haubentaucher, einem Steppenkiebitz als einer ornithologischen Sensation der ansonsten im Sommer meist in Kasachstan lebenden Vogelart bis hin zu einem Feldschwirl, der sein Lied als "singende Nähmaschine" ausdauernd vorträgt.

 

 

 

 

 

vitrinen leerJuni 2020. Nach langer Wartezeit wurden währen der Corona-bedingten Schließung des Kulturforums drei Vitrinen aufgestellt. Diese Vitrinen stehen den beteiligten Institutionen abwechselnd zur Präsentation ihrer Themen zur Verfügung. Finanziert wurde das Paket durch mehrere Sponsoren und nicht zuletzt auch durch Spenden von Mitgliedern des Vereins.

Wir als Wetterauische Gesellschaft freuen uns, dass nun die Tradition der Vitrinen-Ausstellungen mit wechselnden naturkundlichen Themen fortgesetzt werden kann. Bis zum Umzug vom Schlossplatz zum Freiheitsplatz im Jahr 2015 wurde bereits im Eingangsbereich des Kanzleigebäudes am Schlossplatz eine Vitrine mit naturkundlichen Themen bestückt. (Einige Beispiele der über viele Jahre hinweg gestalteten Vitrine finden sich in unserer Galerie.)

 

blaukehlchen ottApril 2020. Gewinnen Sie mit Naturerlebnissen mehr Lebensfreude, gerade in diesen schwierigen Zeiten. Damit können Sie sich, über Ihre eigenen Eindrücke bei gelegentlichen Spaziergängen hinaus, an der Natur erfreuen.

Zu solchen Erlebnissen möchte die Wetterauische Gesellschaft beitragen. Daher empfehlen wir den youtube-Kanal unseres Mitglieds Wolfgang Ott. Von Zeit zu Zeit stellen wir das jeweils neueste Video kurz vor.

Um regelmäßig über Neuerungen informiert zu werden, können Sie sich auch auf der Seite des Kulturforums für den Newsletter anmelden.

 

 

Hanau, 14.03.2020. Aufgrund der aktuellen Corona-Situation bleibt das Kulturforum Hanau für die nächsten Wochen geschlossen. Damit sind auch unserer Vereinsräume nicht zugänglich; die Öffnungszeiten am Mittwoch-Nachmittag entfallen.

Bis auf Weiteres finden keine Veranstaltungen des Vereins statt.

 

flyerbild naturkundetageFebruar 2020. Die Wetterauische Gesellschaft veranstaltet die 5. Hanauer Naturkundetage zum Schwerpunktthema Wald.

Neben einem Vortragstag am Samstag 9. Mai 2020 finden auch begleitende Exkursionen statt. Einzelheiten sind aus dem kürzlich erschienenen Flyer ersichtlich (mit Links zu den Treffpunkten); siehe auch unter Veranstaltungen. Passend zu den Naturkundetagen wird auch ein Themenband "Wald" in unserer Reihe "Jahresberichte der Wetterauischen Gesellschaft" erscheinen; die Teilnehmer am Vortragstag erhalten diesen zum Einführungspreis.

Update: Aufgrund der Corona-Situation kann der Vortragstag nicht wie vorgesehen am 9. Mai stattfinden. Er wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt, geplant ist der 10. Oktober; nähere Inforamtionen werden noch bekanntgegeben.

 

geoskop wetterJanuar 2020. Was wissen wir eigentlich über das Wetter der Vergangenheit? Historische Aufzeichnungen dazu reichen allenfalls ein paar Jahrtausende zurück. Über Hunderte von Millionen Jahren können dagegen Steine Daten speichern. Genau genommen sind Steine das größte Wetterarchiv der Erde.

Nahezu jedes bekannte Wetterphänomen wie Gewitter, Regen oder Frost kann versteinerte Spuren hinterlassen. Diese Spuren gehören zu den ästhetischsten Bildungen der unbelebten Natur. Ihrer Geschichte nachzugehen ist mitunter spannend wie ein Krimi.

Zurzeit - und noch bis zum 20. April 2020 - wird im GEOSKOP Urweltmuseum auf Burg Lichtenberg (www.urweltmuseum-geoskop.de) eine Sonderaustellung gezeigt, die verschiedene Wetterphänomene und zugehörige versteinerte Funde präsentiert. Beispielsweise sind Blitzröhren, Windkanter oder "versteinerte" Eiskristalle zu sehen.

Im Rahmen unserer Perm-Ausstellung von 2015 hatten wir im Goldschmiedehaus nur einzelne solcher Funde zeigen können, etwa Regentropfenschlagmarken oder Trocknungsrisse. In der Folge hatten wir eine Perm-Exkursion mit Besuch des GEOSKOP durchgeführt. Wir empfehlen daher gerne dieses Museum und die gut aufbereitete Sonderausstellung.

 

 

flyer2020Dezember 2019. Das Jahresprogramm für das Jahr 2020 ist nun erstellt.

Eine Beschreibung zu den einzelnen Vorträgen und Exkursionen finden Sie hier.

Das Jahr 2020 steht mit den 5. Hanauer Naturkundetagen unter dem Schwerpunktthema "Wald". Am 9. Mai 2020 findet ein Vortragstag im Umweltzentrum Hanau statt. An mehreren weiteren Terminen gibt es begleitende Exkursionen. Außerdem soll ein Themenband unserer Jahresberichte zum Thema "Wald" erscheinen.


Ein Flyer mit dem Überblick über das Jahresprogramm ist als pdf-Datei verfügbar.

 

 

 

November 2019. In der Rubrik Galerien/Berichte sind zwei neue Einträge zu Exkursionen aus dem Jahr 2019 vorhanden. Nach einem Bilderabend der Teilnehmer zur Mehrtagesfahrt ins Sternberger Seenland wurde eine Auswahl an Fotos samt einem kurzen Überblick online gestellt. Außerdem gibt es einen bebilderten Bericht zur geführten Wanderung im Naturschutzgebiet "Alzenauer Sande"

 

gaul150Oktober 2019. Der weltweit geachtete Bildhauer August Gaul wurde 1869 in Hanau-Großauheim geboren. Er war Vorstandsmitglied der Berliner Sezession, bewegte sich im Kreis der künstlerischen und literarischen Avantgarde, war Freund und Mentor namhafter Protagonisten und gilt als bedeutendster deutscher Tierbildner der Moderne.

Zum 150. Geburtstag widmet das Museum Großauheim dem Künstler eine Sonderschau mit dem eigenen Sammlungsbestand und Leihgaben aus regionalen Sammlungen.

August Gaul ist insbesondere durch seine vielen Tierskulpturen bekannt, und damit hat sein Werk durchaus einen naturkundlichen Aspekt. Daher weisen wir gerne auf diese Ausstellung hin, die noch bis Mai 2020 in Großauheim gezeigt wird.

Nähere Informationen zur Ausstellung finden sich unter
www.hanau.de/freizeit/veranstaltungskalender/veranstaltungen/004808.html

 

goetheausstellungSeptermber 2019. Kürzlich wurde in Weimar die Ausstellung "Abenteuer der Vernunft" eröffnet; sie befasst sich mit Goethe und den Naturwissenschaften um 1800. Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) war nicht nur der Literatur und den bildenden Künsten zugetan, sondern widmete sich auch den Naturwissenschaften, die zwischen 1770 und 1830 in eine prägende Umbruchphase eintraten.

Goethe nahm regen Anteil an diesen Entwicklungen. Im engen Austausch mit befreundeten Naturforschern stellte er eigene Beobachtungen und Experimente an und baute sich eine umfangreiche naturwissenschaftliche Sammlung auf. Diese an ihrem ursprünglichen Standort fast vollständig erhaltene Sammlung gehört zu den herausragenden naturwissenschaftlichen Sammlungen aus der Zeit zwischen Aufklärung und Romantik und wird nun zum ersten Mal im Überblick präsentiert. Gegliedert in drei Ausstellungsbereiche (Zeit und Erde, Ordnung und Entwicklung, Licht und Substanz) veranschaulichen zahlreiche in diesem Umfang nie zuvor gezeigte Objekte, wie intensiv Goethe die seinerzeit aktuellen naturwissenschaftlichen Debatten verfolgte.

In dieser wissenschaftlichen Umbruchphase wurde im Jahr 1808 auch die Wetterauische Gesellschaft gegründet. Goethe hatte Kontakt zu einigen Gründungsmitgliedern und wurde kurze Zeit später zum Ehrenmitglied ernannt. Nicht nur deshalb weisen wir gerne auf diese gelungene Ausstellung hin, die noch bis zum 5. Januar 2020 in Weimar zu sehen ist. Weitere Informationen finden sich unter www.klassik-stiftung.de

 

SandflascheAugust 2019. Anlässlich des Geburtstages des Kulturforums Hanau, präsentiert sich die Wetterauische Gesellschaft in der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr.

Stadtbibliothek in der Nähe der Aufzüge

Tischpräsentation: „Sandflaschen“ aus einer bunten Zeit vor 4 Millionen Jahren. Bücher (aktuelle Publikationen zum Verkauf, antiquarische als Geschenk), Gesteine, Minerale und Fossilien zum Verschenken. Vorstellung ausgewählter „Unkräuter“.

Vereinsraum 2.53

Vorstellung des Barensfeld-Raumes mit Handbibliothek zu naturkundlichen Themen u.a.m.

 

 

vulkanmodellJuli 2019. Was auf den ersten Blick vielleicht nach einem aktuellen Vulkanausbruch aussieht, ist ein täuschend echtes Vulkanmodell. Das Vulkaneum in Schotten ist seit Mitte Juli 2019 um eine Attraktion reicher: Im Eingangsbereich steht nun ein Modell, das nicht nur drei unterschiedliche Phasen des Vulkanismus darstellt, sondern das auch angefasst werden kann. Jeweils in aufgeschnittener Form sind ein Maar, ein Schlackenkegel mit fliegenden "Bomben" und ein Schlackenkegel mit ausfließendem Lavastrom zu sehen.

Das Vulkanmodell wurde von der DVG Sektion Vogelsberg initiiert und in ehrenamtlicher Arbeit eine Rohform geschaffen. Den Abguss in Epoxidharz hat ein Modellbauer gefertig. An der Finanzierung waren mehrere Partner beteiligt, darunter die Wetterauische Gesellschaft. Im Vulkaneum, das auch ein außerschulicher Lernort ist, wird nun mit diesem Vulkanmodell ein didaktisch ansprechender Beitrag zum Grundverständnis vulkanischer Prozesse gezeigt. Hanau selbst hat ebenfalls Anteil am Vulkangebiet; mehrere Basalt-Vorkommen im Stadtgebiet zeigen, dass einige Lavaströme des Vogelsberg-Vulkanismus bis zum Main und darüber hinaus geflossen sind.